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		<title>Svetozar Gligoric - Versionsgeschichte</title>
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		<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in remoteSchach-Wiki</subtitle>
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		<title>city am 1. November 2005 um 10:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Svetozar Gligoric''' (serbisch: ''&amp;amp;#1057;&amp;amp;#1074;&amp;amp;#1077;&amp;amp;#1090;&amp;amp;#1086;&amp;amp;#1079;&amp;amp;#1072;&amp;amp;#1088; &amp;amp;#1043;&amp;amp;#1083;&amp;amp;#1080;&amp;amp;#1075;&amp;amp;#1086;&amp;amp;#1088;&amp;amp;#1080;&amp;amp;#1115;'', * 2. Februar 1923 in Belgrad) ist ein bedeutender serbischer [[Schach]]großmeister. Drei Jahrzehnte lang (ca. 1945 bis ca. 1975) war er der unumstritten beste Spieler im heute zerfallenen Jugoslawien und zählte in den 1950er und 1960er Jahren beständig zur Weltspitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor und während des 2. Weltkriegs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gligoric, der ausgebildeter Journalist ist, erlernte Schach als 11jähriger Halbwaise (sein Vater starb, als Gligoric 9 Jahre alt war) und entwickelte bereits als Jugendlicher ein großes Talent. 1937 und 1938 wurde er Jugendmeister Belgrads. 1939 gewann er die Erwachsenenmeisterschaft seines Belgrader Klubs, und sein Foto ging seinerzeit durch die lokale Presse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges stoppte seine weitere Entwicklung. Gligoric wiederholte zwar noch 1940 und 1941 seinen Erfolg in Belgrad, doch nachdem seine Mutter (37jährig) 1940 verstorben war, schloß er sich den Partisanen an und berührte bis 1945 keine Schachfigur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Schachstar Jugoslawiens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Jahr 1945, sofort nach Kriegsende, beginnt dann der kometenhafte Aufstieg des jungen Mannes. In diesem Jahr siegte er (außer Konkurrenz mitspielend) bei der Bulgarischen Meisterschaft in Sofia und gewann (mit zwei Punkten Vorsprung) zur Jahreswende 1945/1946 das ''Freiheitsturnier'' in Ljubljana, vor den Erzmeistern Jugoslawiens, [[Milan Vidmar]] und [[Vasja Pirc]]. Bei den jugoslawischen Landesmeisterschaft dieses und des nächsten Jahres (1946) mußte er noch [[Petar Trifunovic]] den Vortritt lassen und wurde jeweils Zweiter. Aber 1947 wurde er Landesmeister und gewann ein Großmeisterturnier in Warschau mit 2 Punkten Vorsprung auf [[Isaak Boleslawski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gligoric, dem die [[FIDE]] 1951 den [[Großmeister (Schach)|Großmeistertitel]] verlieh, wurde insgesamt zwölfmal Meister Jugoslawiens (außer 1947 noch 1948 (geteilt), 1949, 1950, 1956, 1957, 1958 (geteilt), 1959, 1960, 1962, 1965 und 1971) und auch einer der spielfreudigsten Schachmeister seiner Zeit. Die Zahl seiner [[Liste der bedeutendsten Schachturniere|Turnierteilnahmen]] ist unüberblickbar. Es war ihm vergönnt, in seiner Jugend Turnierpartien gegen Schachlegenden wie [[Savielly Tartakower]], [[Ossip Bernstein]], [[Ernst Grünfeld]], [[Friedrich Sämisch]] oder [[Efim Bogoljubow]] zu spielen. Die alternden Meister hatten gegen Gligoric für gewöhnlich das Nachsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gligoric startete bereits mit dem [[Interzonenturnier]] von Saltsjöbaden  1948 (11.-13. Platz) seine Versuche, um den höchsten Titel mitzuspielen. Es gelang ihm mehrfach, sich für das [[Kandidatenturnier]] zu qualifizieren. Im Kandidatenturnier von Zürich/Neuhausen 1953 wurde er 13. Sein bestes sportliches Ergebnis erzielte er beim Kandidatenturnier in seiner Heimat Jugoslawien 1959, als er den 5. und 6. Platz teilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erfolge machten ihn zu einer der bedeutendsten Sportpersönlichkeiten in seinem Land. In diesem Jahr, 1959, wählte man ihn (für Schachspieler vielleicht die seltenste Auszeichnung überhaupt) zum ''nationalen Sportler des Jahres''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Späte Ablösung durch die Jüngeren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einmal im Jahre 1967 (durch einen geteilten 2.-4. Platz beim Interzonenturnier von Sousse) gelang es Gligoric, sich für die (neu eingeführten) Kandidatenkämpfe zu qualifizieren. Er unterlag allerdings im Viertelfinale Exweltmeister [[Michail Tal]] mit 3,5-5,5 (+1-3=5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der charismatische, auf internationalen Turnieren gern gesehene Großmeister spielte zwar nicht mehr um die ersten Ränge in der Welt mit, doch verteidigte er sein Ansehen als bester jugoslawischer Spieler, bis die junge Garde um [[Ljubomir Ljubojevic]] Anfang der 70er Jahre auftauchte. Auf der Weltrangliste gelang es dem Jüngeren eher, Gligoric zu überholen, doch erst in einem Wettkampf in Belgrad 1979 konnte er es auch demonstrieren: Gligoric unterlag knapp mit 4,5-5,5 (+4-4=3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gligoric spielte in seiner Karriere auch eine Anzahl Wettkämpfe mit berühmten Meistern: 1949 besiegte er die schwedische Schachlegende [[Gideon Stahlberg]] (in Split und Belgrad mit 6,5-5,5 (+2-1=9). Er unterlag [[Samuel Reshevsky]] in New York City 1952 mit 4,5-5,5 (+1-2=7) und schlug [[Jan Hein Donner]] in Eersel 1968 mit 6,5-3,5 (+3-0=7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gligoric ist Rekordnationalspieler. Er ist vielfacher Teilnehmer der jugoslawischen Mannschaft bei den [[Schacholympiade]]n seit 1950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der betagte Meister hat nach wie vor das Schachspiel nicht aufgegeben, sondern spielte zuletzt in Stockholm 2004 ein internationales Turnier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gligoric schrieb eine Vielzahl von Schachbüchern, die auch in andere Sprachen übersetzt wurden. Dazu zählt eine Sammlung seiner eigenen Partien mit dem Titel ''I play against pieces'' (2002, ISBN 0-7134-8770-4, Originaltitel ''Igram protiv figura'') und  ein Buch über den Weltmeisterschaftskampf 1972 (''Fischer - Spasskij: Schachmatch des Jahrhunderts'', ISBN 3-85886-021-2). Außerdem mehrere Bücher über [[Eröffnung (Schach)|Eröffnungen]], z. B. ''The French defence'' (1975, ISBN 0-89058-010-3), ''Play the Nimzo-Indian defence'' (1985, ISBN 0-08-026928-1) sowie ''The King's Indian defence, Mar del Plata variation'' (2002, ISBN 0-7134-8767-4). Gligoric galt über Jahrzehnte als einer der größten [[Königsindische Verteidigung|Königsindisch]]-Experten. Er interessierte sich auch für [[Fischer-Random-Chess]] und schrieb darüber das Buch ''Shall we play Fischerandom &amp;lt;!--Sic--&amp;gt; chess?'' (2002, ISBN 0-7134-8764-X).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Theoretiker ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihm ist das '''Gligoric-System''' in der [[Königsindische Verteidigung|Königsindischen Verteidigung]] benannt: 1.d2-d4 Sg8-f6 2.c2-c4 g7-g6 3.Sb1-c3 Lf8-g7 4.e2-e4 d7-d6 5.Sg1-f3 0-0 6.Lf1-e2 e7-e5 '''7.Lc1-e3'''. Es wurde auf höchstem Spielniveau von [[Anatoli Karpow]] in seinem Weltmeisterschaftskampf 1990 gegen [[Garri Kasparow]] drei Mal (3., 11. und 19. Partie) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine aktuelle [[Elo-Zahl]]: 2447 (Stand: 1. Juli 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://pkchess.bizland.com/goran/gligoric.html Interview mit Gligoric (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler|Gligoric, Svetozar]]&lt;/div&gt;</summary>
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